Unheimlich: Google Books „kennt” Katalog meiner Ausstellung

Im Jahr 1998 hatte ich eine Ausstellung in Gießen. Den Katalog hatte ich selbst gedruckt, es gab weniger als 100 Exemplare, keine ISBN, keinen Verkauf außerhalb der Ausstellung. Jetzt habe ich festgestellt, dass Google Books meinen Katalog dennoch „kennt” – zwar (bisher) ohne Titelbild oder Seitenscans, aber irgendwer muss dieses Büchlein dort eingetragen haben. Ich war es nicht. Wer dann?

InSEA-Weltkongress 2011 in Budapest


 
Vom 26. Juni bis 1. Juli 2011 findet in Budapest der 33. InSEA-Weltkongress statt. Er ist gegliedert in eine Forschungskonferenz zum Thema “Authentic Assessment in Art Education: New Media, Models, and Tools” und einen Hauptkongress zum Feld “Art – Space – Education”. Dies ist unterteilt in die Bereiche

  1. Cultural Spaces: art education from a cultural anthropological and sociological perspective
  2. Arts and Science: Common Spaces: synergy of creation in fine arts, the liberal arts and science
  3. Spaces and Objects: environmental consciousness in the 21th century
  4. Virtual Art Spaces: creative potentials of new imaging technologies
  5. New Spaces For Art Education: multimedia in museum, museums in cyberspace”
  6. Issue Based Art Education: plenary panel discussion

Die deutsche Fachöffentlichkeit war beim Weltkongress 2008 in Osaka (J) und beim Europakongress 2010 in Rovaniemi (SF) zahlenmäßig sehr schwach vertreten. Dies geht einher mit einer weitreichenden Nicht-Rezeption und -Referenzierung ausländischer Fachpublikationen in der deutschen Kunstpädagogik. Gleichzeitig beschränkt sich die Wahrnehmung deutscher Positionen im Ausland meist auf die Bauhaus-Pädagogik.

Dieser weder sach- noch zeitgemäße Zustand sollte dringend geändert werden. Von der Initiativgruppe für einen nächsten Bundeskongress Kunstpädagogik (buko12) soll u. a. bei der Budapester Tagung auch ein Vorstoß zur Internationalisierung der deutschen Kunstpädagogik unternommen werden. Dies soll möglichst das Engagement von Studierenden einschließen.

Vortragsbewerbungen für den Kongress in Budapest können bis 15. November 2010 über die Kongress-Website eingereicht werden. Zzt. ist die Online-Bewerbung noch nicht freigeschaltet.

Veranstaltungsangebot für Wintersemester 2010/11 online

Die Kommentierungen der Veranstaltungen für das Wintersemester sind online.

Sprechstunde entfällt

Meine Sprechstunde am 21.6.10 entfällt. Sie erreichen mich ggf. per Mail.

World Cup 2010 Twitter replay

Der Guardian liefert – basierend auf den Reaktionen in Twitter – eine Art Wiederholung der WM-Spiele. Das Beispiel zeigt, wie zeitgemäße Visualisierungen aussehen können. Zur Seite des Guardian geht es hier.

Screenshot der interaktiven Darstellung auf der Guardian-Website

Master Kunstpädagogik: Jetzt bewerben!

Der neue Master-Studiengang Kunstpädagogik (120 CP) an der Justus-Liebig-Universität Gießen startet im Wintersemester 2010/11. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Kunstpädagogik im Kombinationsstudiengang als Master-Hauptfach (50 CP) oder Master-Nebenfach (40 CP) zu studieren.

Der Master Kunstpädagogik in Gießen richtet sich ausdrücklich auch an Bachelor-Absolventen anderer Studienfächer! Nähere Informationen finden Sie hier.

buko12 – Inititative für einen nächsten Bundeskongress

Im Anschluss an den Bundeskongress der Kunstpädagogik 2009 in Düsseldorf hat sich eine Initiativgruppe zur Ausrichtung der Folgeveranstaltung gebildet, die aus Vertretern einer jüngeren Generation von Kunstpädagoginnen und -pädagogen – Andreas Brenne, Sara Burkhardt, Marc Fritzsche, Christine Heil, Gila Kolb, Jochen Krautz, Torsten Meyer, Andrea Sabisch, Ansgar Schnurr, Ulrike Stutz, Mario Urlaß, Tanja Wetzel, Kirsten Winderlich, Jutta Zaremba – besteht. Die Initiativgruppe hat sich zweimal, am 30.11.09 und am 18./19.2.10, in Kassel getroffen und intensiv die Möglichkeiten sowie die inhaltliche und formale Konzeption eines nächsten Bundeskongresses diskutiert.

Dabei zeigte sich als gemeinsame Motivation, eine in inhaltlicher, struktureller wie personeller Hinsicht partizipatorisch und plural orientierte Kongressform zu entwickeln, welche die Breite des kunstpädagogischen Feldes aufgreift und würdigt. Die Initiativgruppe bewirbt sich bei der Hauptversammlung des BDK, als der institutionellen Stellvertretung der Fachcommunity, um die Ausrichtung des nächsten Bundeskongress der Kunstpädagogik.


Das Grundprinzip „Partizipation“ soll dabei als zentrale organisatorische Herausforderung und Beitrag zur Entwicklung einer kunstpädagogischen Tagungskultur verstanden werden. “Partizipation” markiert aber auch die thematische Herausforderung, die gleichermaßen Handlungsweisen zeitgenössischer Kunst und gegenwärtige Formen der Alltagskommunikation und Medienkultur umfasst und an aktuelle Fragestellungen pädagogischer, politischer und wissenschaftlicher Arbeit anknüpft: In welcher Weise und in welcher Form trägt die Koppelung von Kunst und Bildung zu Teilhabe bei? Kann – und wenn, wie? – Kunstpädagogik zur Partizipation an kulturellem Erbe, an kultureller Übermittlung qualifizieren, zur Teilhabe an einer von Heterogenität, Pluralität und hochgradiger Mediatisierung geprägten (Welt-)Gesellschaft? Kann Kunstpädagogik – als immerwährende, aber in Zeiten schnellen kulturellen Wandels höchst brisante pädagogische Grundherausforderung – zur Teilhabe an einer Gesellschaft qualifizieren, die es im Moment noch gar nicht gibt?

Das vollständige “Bewerbungsschreiben” an den BDK ist ab sofort unter www.buko12.de nachzulesen.

Anmeldung für die Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2010 freigeschaltet

Studierende, die an meinen Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2010 teilnehmen möchten, melden sich bitte über Stud.IP an.

Wenn Sie sich zuvor aus Ihrem Browser bei Stud.IP eingeloggt haben, können Sie über die Links unten direkt zur jeweiligen Veranstaltung in Stud.IP springen. Sie finden die Veranstaltungen dort auch über die Suchfunktion.

Proseminar: Visualisierungen
Zur Veranstaltung in Stud.IP

Seminar: Kunstpädagogik online
Zur Veranstaltung in Stud.IP

Der Unterschied zwischen einer Funktion und ihrer Ableitung

Auf den ersten Blick sieht es aus wie ein Jobwunder:

Veränderungen der Beschäftigtenzahlen in den USA

Veränderungen der Besdchäftigtenzahlen in den USA

Auf den zweiten Blick (den viele wahrscheinlich nicht riskieren) wird klar, dass es sich um zwar absolut wirkende, tatsächlich aber relative Zahlen handelt: Nicht die Beschäftigtenzahlen sind visualisiert, sondern ihre monatlichen Veränderungen. Mathematisch gesehen zeigt das Diagramm also nicht die Funktion der Beschäftigtenzahlen in Abhängigkeit vom Monat b(m), sondern ihre erste Ableitung b’(m).

(Gefunden mit umfangreichen Erläuterungen bei Creekside Chat.)

Statistik eines Eishockeyspiels

Ein Aspekt des Finales des olympischen Eishockeyturniers wurde von den Wasserwerken in Edmonton (Kanada) visualisiert. (Grafik gefunden bei Pat’s Papers).

Wasserverbrauch während des olympischen Eishockey-Finales 2010.

Wasserverbrauch während des olympischen Eishockey-Finales 2010

Wie viel weniger deutlich ist da der Satz “In den Spielpausen stieg der Wasserverbrauch stark an.”